Wir arbeiten kontinuierlich an unserem Konzept. Die Grundlinien liegen jetzt schon geraume Zeit fest. Die Entfaltung braucht aber Zeit und die konkrete Erfahrung des Vollzuges. Wir hoffen auf unsere kritisch-solidarischen Begleiter, die uns helfen, Schule gut zu veranstalten. Diese Mindmap ist also nur eine Zwischenstation, sie kann und will nicht mehr sein.
Unsere grundsätzliche pädagogische Frage lautet: Auf welche Weise können wir unsere Schülerinnen und Schüler sinnvoll mit dem ausrüsten, was ihnen ein Gymnasium auf den Lebensweg mitgeben kann?
Wie verstehen uns als Lehrkräfte, die gemeinsam den schulischen Erfolg für unsere Schülerinnen und Schüler wollen. Dabei sehen wir uns als akademisch ausgebildete Experten für unsere Fächer und zugleich als Pädagogen zur Vermittlung gymnasialer Standards. Unser schulisches Gesamtkonzept ist pädagogisch reflektiert. Trotzdem: Wir haben nicht den Nürnberger Trichter erfunden. Lernen wird für unsere Schülerinnen und Schüler weiterhin mit Mühe verbunden sein.
Wir wollen von Anfang an vermitteln, dass Lernen, also der Erwerb von Fakten- und Methodenwissen, die Ausbildung von musischen und sozialen Fähigkeiten Freude bereitet. Dazu ergänzen wir den traditionellen Stundenplan um Arbeitsangebote, die die gymnasialen Ziele leichter erreichen lassen. Wir streben ein konstruktives Lern-Klima an, können das aber nur gemeinsam realisieren: Schülerschaft, Elternschaft und Lehrerschaft arbeiten als Kooperationspartner zum Wohle der Kinder und Jugendlichen.
Zwei Stunden pro Woche arbeiten unsere Schülerinnen und Schüler im Bereich des Pflichtunterrichtes eigenverantwortlich. Sie wählen zu Anfang jeden Halbjahres zu bearbeitende Aufgaben aus einem Angebot aus, das ihnen von Lehrern aus dem Bereich aller Unterrichtsfächer zur Verfügung gestellt wird. Diese Aufgaben sind mit einem konkreten Arbeitsauftrag versehen und einer besonderen Sozialform (Einzel- /Partner- /Gruppenarbeit) gekennzeichnet. Mit dem Aufsicht führenden Lehrer wird vereinbart, wer wo mit welchem Thema beschäftigt ist. Der zentrale Arbeitsbereich ist der Klassenraum. ...mehr
An den zwei Nachmittagen mit freiwilligem Schulangebot werden in kleinen Gruppen, in der Regel nicht mehr als acht Personen, zwei Stunden Hausaufgabenhilfe angeboten. Sie sind aus unserer Sicht zumindest für den Einstieg in den gymnasialen Bildungsweg ein sinnvolles Angebot: Schülerinnen der zehnten, elften und zwölften Klassen, anfangs vom Gymnasium Nordhorn, werden von uns instruiert, wie sie den interessierten Schülerinnen und Schülern bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben zur Seite stehen können. Als Grundlinie streben wir eine Hilfe zur Selbsthilfe an, das heißt: Nicht die älteren Schüler erledigen die Hausaufgaben, sondern sie helfen bei methodischen und inhaltlichen Schwierigkeiten, Lösungen selber zu finden. Besonders wichtig ist uns die Festigung methodischen Wissens. Zugleich sind die von uns engagierten Schüler gehalten, auf Sauberkeit, Vollständigkeit, Ordnung usw. zu achten. (An dieser Stelle gibt es eine sinnvolle Verknüpfung mit der Klassenlehrerstunde.) ...mehr
In der wöchentlichen Differenzierungsstunde gehen wir den Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler in den beiden Fächern Deutsch und Mathematik nach. Dabei achten wir darauf, dass die Kinder und Jugendlichen sowohl in den Basis-Fertigkeiten als auch mit den Regelunterricht übersteigenden Problemstellungen intensiv gefordert werden. Dafür wird jede Klasse in zwei Gruppen geteilt, so dass eine besonders intensive Lernsituation entsteht. Diese Einteilung wird während des Schuljahres mehrmals geändert. Die für den Mathematik- und den Deutschunterricht zuständigen Lehrkräfte sprechen sich zur Gruppen-Einteilung und zu den Lerninhalten ab.
Dieses von uns auch "Klassenlehrer-Stunde" genannte Angebot ist uns besonders wichtig, sitzt sie doch an einer Schlüsselstelle unseres Schulkonzeptes. Durch die Einrichtung einer Stunde pro Woche für die Klassen 5 bis 9 stärken wir die Rolle der Klassenlehrerin bzw. des Klassenlehrers enorm. Belange der Klasse können in Ruhe und sorgfältig geregelt werden. Im Zentrum dieser Stunde steht das Lernen lernen und das soziale Lernen. Dafür haben wir ein Konzept entwickelt, das weiter verfeinert wird. Sie werden dazu im Rahmen von Elternabenden genauer informiert. Auch unter "Konzept: Gemeinsam leben" finden Sie weitere Informationen. Außerdem sind Klassenleitergeschäfte wie das Einsammeln zum Beispiel von Unterlagen oder Geld deutlich verortet.
Unsere Arbeitsgemeinschaften ergänzen unseren schulischen Pflichtunterricht wesentlich. Einerseits arbeiten sie ihm unterschiedlich intensiv zu. Andererseits bieten sie unserer Schülerschaft sehr unterschiedliche Lernfelder, um sich als Lernende auszuprobieren. Unsere AG-Angebote sind innerschulisch oder mit den jeweiligen externen Anbietern sorgfältig abgesprochen, so dass sie unseren schulischen Anforderungen genügen.
Der Schultag beginnt mit einem Gebet, die Woche mit einer kurzen Andacht. An den Tagen mit Pflichtunterricht gehen die Lehrkräfte der sechsten Stunde gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern zum Essen. Das Schuljahr wird durch das Kirchenjahr rhythmisiert. Kirchliche Feste und Feiertage werden thematisiert.
Der regelmäßige Unterricht wird durch das Aufsuchen außerschulischer Lernorte wesentlich ergänzt. Dazu finden Absprachen zwischen den Lehrkräften statt, so dass es nicht zu empfindlichen Störungen des normalen Unterrichtes kommt. Projekte und Wettbewerbe bieten die Chance, sich über den Unterricht hinaus zu engagieren. Dazu bieten wir als Ganztagsschule hervorragende organisatorische Möglichkeiten.
Es wird regelmäßig eine pädagogische Konferenz stattfinden, in der wir unser Schul-Konzept kritisch prüfen und weiter entwickeln. Wir denken für den Anfang an einen recht eng gesteckten Rhythmus. Im Gespräch ist eine jährliche Retraite des Kollegiums zu Rückblick und Ausblick zu unserer pädagogischen Arbeit. Schließlich werden wir uns Hilfe von außen holen, um eine kritisch-konstruktive Rückmeldung zu bekommen.
Wenn unsere Schülerinnen und Schüler von der Grundschule kommen, sollen sie drei Angebote vorfinden, die auf ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten zugeschnitten sind und die zugleich von allgemeiner Wichtigkeit sind.
In der Forscherklasse geht es um das forschende Entdecken der Natur. Mit Projekten, Exkursionen und Experimenten werden Fähigkeiten und Interessen in den Naturwissenschaften Biologie, Physik und Chemie geweckt und gefördert.
Die Latein-Plus-Klasse bietet den Schülerinnen und Schüler eine besondere Chance, die sich mit dem Erlernen einer Fremdsprache schwer tun. Sie haben dafür ein Jahr länger Zeit. Außerdem bietet diese Profilklasse mehr Zeit für das Eintauchen in die historische Welt einer antiken Sprache und ihrer Geschichte.
Die Musikklasse bietet den musikalischen Interessen der Schüler einen Gestaltungsraum. Sie nimmt zum Beispiel vorhandene musische Begabungen der Kinder auf und führt sie professionell weiter. Wer ein Musikinstrument beherrscht oder bereit sein, eine angefangene Ausbildung weiterzuführen, ist hier genau richtig. Die Schüler müssen nicht unbedingt ein Instrument spielen können, wenn sie in der Musikklasse beginnen, aber sie sollten die Bereitschaft mitbringen, neben dem Unterricht eines zu erlernen. Die Schule hilft bei der Vermittlung von Musikunterricht. Die Klasse soll ein "Klassenorchester" bilden, das kreative musikalische Projekte umsetzt.
Unsere Schule als Lernhaus soll nach gemeinsam erarbeiteten Konzepten gestaltet werden, orientiert an den kultusministeriellen und den kirchlichen Vorgaben und an den von uns als wichtig erachteten pädagogischen und inhaltlichen Notwendigkeiten. Uns, das heißt: von den Lehrkräften, den Eltern und der Schülerschaft.
Als Ganztagsschule sind wir uns der Verantwortung bewusst,
dass unsere Schülerinnen und Schüler
einen großen Teil ihres täglichen Lebens bei uns verbringen.
Deshalb macht es Sinn,
gemeinsam mit allen am Schulleben beteiligten Personen zu planen,
wie die Kinder und die Jugendlichen diese Zeit
auf gesunde Weise in der Schule verbringen.
Ein zentrales Thema für die Gesundheit ist die Ernährung.
Das, was unsere Schüler und Schülerinnen tagtäglich zu sich nehmen,
sollte durchdacht sein.
Andererseits wollen wir unser Anliegen nicht hochstilisieren -
alles muss machbar sein und auf Akzeptanz stoßen.
Für eine Vertiefung des praktischen Wissens um gesunde Ernährung
bieten wir eine freiwillige AG an.
Und wir suchen das Gespräch mit den Eltern,
um zu guten Vorschlägen für unsere Schülerschaft zu kommen.
Ein gesundes Mittagessen ist ein wichtiger Eckpfeiler für ein zeitgemäßes Ernährungskonzept. Mit unserem Partner "apetito" haben wir einen Partner gefunden, der für Qualität steht. Unsere kompetenten Mitarbeiterinnen aus dem Kreis der Grafschafter Landfrauen sorgen für eine schülergerechte Bereitstellung der gelieferten Speisen
Während wir für das Mittagessen eine gute Startsituation gefunden haben, sieht das für die großen und kleinen Pausen anders aus. Wir versuchen, gemeinsam mit der VHS, ein interessantes Angebot für die Pausen auf die Beine zu stellen. Zugleich wird die Ernährung ein Thema in der Klassenlehrerstunde sein.
Im Vergleich zu früheren Zeiten bewegen sich die Kinder und Jugendlichen
erheblich weniger.
Dass Bewegung für junge und ältere Menschen gesund ist,
steht außer Frage.
Das haben wir als Problem erkannt.
Allerdings müssen wir uns damit noch intensiver beschäftigen,
was unsere Schule hier sinnvoll anbieten kann.
Sicher ist:
Wir werden den Schülerinnen und Schülern in den Pausen
Bewegungsanreize anbieten.
Und wir werden uns bei externen schulischen Veranstaltungen
so viel wie möglich selbstständig bewegen.
Lärm ist ein unterschätzter Stress-Faktor. Nun ist zum Beispiel laute Musik manchmal durchaus sinnvoll, zum Beispiel um Aggressionen abzubauen. Herrscht jedoch in einem Raum ein durchgängig hoher Lärm-Pegel, dann entsteht ungesunder Stress. Schüler und Schülerinnen, die aus Lärm-Klassen kommen, kommen deutlich strapazierter nach Hause. Wir streben eine Atmosphäre der ruhigen Gelassenheit an.
Wir Menschen neigen dazu, etwas mit aller Kraft anzustreben,
manchmal auf Kosten der Gesundheit.
Wenn mich diese Sehnsüchte so sehr bestimmen,
dass ich in meinem Verhalten nicht mehr frei bin, nennt man das Sucht.
Es ist uns ein Anliegen, hier besonders aufklärerisch zu wirken,
um unsere Schülerschaft gesundheitlich zu schützen.
Auch hier ist - wie so oft - eine vertrauensvolle Zusammenarbeit
mit der Elternschaft notwendig.
Wir sehen unsere Schule nicht allein als Lehr- und Lernanstalt - obwohl sie das natürlich auch ist.
Für uns bedeutet das schulische Miteinander eine soziale Herausforderung. Wir wollen gemeinsam einen auf die einzelne Schülerpersönlichkeit zugeschnittenen Lernweg gehen.
Ob er dann erfolgreich beschritten werden kann, hängt allerdings nicht nur von uns ab, sondern da spielen weitere Menschen und Situationen eine wichtige Rolle - und natürlich in erster Linie die Schülerin bzw. der Schüler.
Gemeinsames Leben gehört zu den Zentren christlichen Glaubens und damit in das Selbstverständnis einer christlichen Schule.
Vorbemerkung: Zur Klassenlehrerstunde ist bereits unter dem Themenbereich "Pädagogik auf der Höhe der Zeit" etwas gesagt. Sie ist aus unserer Sicht ein Eckpfeiler der schulischen Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern, d.h. vor allem über den Klassenlehrer. Sie dient der Diskussion und der Einübung zentraler Fertigkeiten für den schulischen Erfolg und darüber hinaus. Hier nun finden Sie unser Programm, wie wir es für die ersten Schuljahre vorgearbeitet haben. Allerdings gehört zu unserem Verständnis von Pädagogik, dass wir unsere Pläne nachjustieren, wenn sie sich nicht als sinnvoll erweisen. Daher der ausdrückliche Hinweis auf den Stand der Planung: Juni 2008. ...mehr
Lion's Quest ist ein bewährtes Sozialtraining, extra auf die Schule zugeschnitten. Wohl dosiert, aber konsequent umgesetzt, stärkt es die Ich-Identität der Kinder und Jugendlichen und zugleich fördert es ihre soziale Kompetenz.
Wir haben ausgebildete Lehrkräfte in unserem Kollegium und werden weitere ausbilden lassen.
Unsere soziale Verantwortung wollen wir gemeinsam zum Beispiel im diakonischen Bereich realisieren. Dabei wollen wir über den Tellerrand hinausschauen. Ein Beispiel: Die Kollekte unseres Eröffnungsgottesdienstes wollen wir nicht für uns und unsere Arbeit erbitten, sondern für ein Schulprojekt in Tansania.
Unsere Praktikum-Angebote in den höheren Jahrgängen werden auch verbindlich den sozialen Bereich umfassen. Wir sehen es als unsere kirchliche und gesellschaftliche Aufgabe an, unsere Schülerschaft nicht nur mit der Berufswelt bekannt zu machen.
Wir sehen keine Konkurrenz zu anderen Schulen. Wir sehen uns und andere Schulen als Partner im gemeinsamen Bemühen um eine bestmögliche Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen. Dazu bedarf es der Kommunikation und der Absprachen.
Heute über die Problematik unserer ökologischen Situation zu sprechen, das mehr denn je aktuell, nein: notwendig. Wir wollen uns auf diesem Gebiet in den nächsten Monaten und Jahren deutlich engagieren.
Das ökologische Engagement ist nicht nur rational motiviert, sondern darüber hinaus ein theologisches, ein biblisches Gebot, ein Anliegen, das christlichen Glauben konkret werden lässt.
Ästhetik, der Sinn für das Schöne, ist aus unserer Sicht nicht (nur) eine intellektuelle Übung, sondern bereichert und orientiert unser Leben in umfassender Weise. Das beginnt bei den kleinen Dingen des Lebens wie der Gestaltung des Klassenraumes und geht zum Beispiel bis zum gemeinsamen Musizieren.
Ein wesentlicher Bestandteil ästhetischen Empfindens ist die Freude am Gestalten, die Freude an Gelungenem. Das betrifft viele Bereiche: Literatur genauso wie Musik, Kunst ebenso wie das Leben in Beziehungen, aber auch scheinbare Kleinigkeiten wie zum Beispiel das Schriftbild. Dabei werden mehr als nur die kognitiven Schichten unseres Ichs angesprochen.
Der reguläre Pflichtunterricht ist das Zentrum unseres schulischen Arbeitens.
In ihm finden entscheidende Lernprozesse statt,
er ist das Forum, auf dem Zensuren erworben werden.
Er wird gemäß den geltenden Richtlinien erteilt.
Unsere Lehrkräfte sind fachlich und pädagogisch auf der Höhe der Zeit.
Dies wird im kollegialen Fachgespräch, durch regelmäßige Fortbildungen und über
eine externe Evaluation sichergestellt.
Um den Pflichtunterricht gruppieren sich verschiedene Zusatz-Angebote, vgl. den Zweig "Lernfreude statt Lernstress".
Uns ist wichtig, dass diese Zusatzangebote als großartige Lern-Chancen wahrgenommen werden.
Der Regelunterricht wird direkt oder indirekt ergänzt.
Wir werden unsere Schülerinnen und Schüler mit diesen Angeboten bekannt machen.
Wir sind froh, wenn die Elternschaft dieses Anliegen unterstützt.
Hausaufgaben werden oft unterschätzt.
Eltern mühen sich ab,
ihre Kinder zum Erledigen der Hausaufgaben zu bewegen,
Schüler sehen in ihnen eher Willkür.
Wir sehen die Hausaufgaben als wesentliche Lern-Chance.
Dies werden wir in der Klassenlehrerstunde thematisieren.
Diesen hohen Wert kann man auch daran ablesen,
dass wir eine Hausaufgabenhilfe durch geschulte Kräfte anbieten.
Eine starke Schulleitung braucht ein starkes Kollegium, ein starkes Kollegium braucht eine starke Schulleitung. Deshalb streben wir das gemeinsam nach pädagogischem Erfolg.
Die Schulleitung arbeitet kollegial zusammen. Gleiches gilt für das Kollegium insgesamt. Unser Ziel ist eine offene und respektvolle Diskussionskultur.
Formal gesehen sind die Schülerschaft und die Elternschaft an der Leitung der Schule über den Schulvorstand beteiligt. Dort können sie sich lenkend einbringen. Wichtiger aber ist die Basis gelingender Führungsarbeit, nämlich die gegenseitige Wertschätzung. Unsere Schule freut sich auf aktive Schülerinnen und Schüler und deren Eltern.
Dieser Begriff aus der englischen Sprache meint so etwas wie Unverwechselbarkeit, so etwas wie Klarheit, wofür eine Institution steht. Die Wurzel dieser Klarheit finden wir im christlichen Glauben.
Im Zentrum dieser Identität soll etwas stehen, was die Bibel Nächstenliebe und Feindesliebe, was die moderne Psychologie Wertschätzung und Achtsamkeit nennt. Daran wollen wir uns in unserem alltäglichen Miteinander orientieren.
Wir sind in der Schule, weil wir etwas zustande bringen wollen. Wir alle wollen auf je eigene Weise Erfolg haben, wir wollen zufrieden sein mit unserer Leistung. Das streben wir nicht allein an, sondern wir sehen uns verbunden mit anderen Menschen, die ähnliche Ziele haben. In dieser Lern-Gemeinschaft erfahren wir, dass Gemeinschaft in vielerlei Hinsicht bereichernd ist.
Unsere Schule hat ein neues Gebäude bekommen und wird Stück für Stück
die Räume des Gymnasiums Nordhorn im VHS-Gebäude übernehmen.
Wir denken darüber nach, wie wir die uns zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten sinnvoll gestalten können.
Diese ästhetische Frage (vgl. "Konzepte - Ästhetik") ist für uns eine Aufgabe, der wir einen besonderen Sinn beimessen.
Wir hoffen auf eine gemeinsame Arbeit an der Lösung dieser Aufgabe.
Wir sind gespannt, zu welchen ästhetischen Lösungen wir kommen. Und es geht ja nicht nur um die Klassenräume, sondern auch um die Gänge, die Mensa, den Schulhof usw.
Wenn es um die Gestaltung des Gebäudes geht,
dann wollen wir auch über eine "gute Ordnung" reden.
Wir meinen damit eine Ordnung, die uns bei unserer Arbeit,
nämlich dem Lehren und Lernen, hilft,
eine Ordnung, deren Sinn augenfällig ist.
Dazu gehört für uns die Art des Umgangs mit Gegenständen und Räumen.
Wir denken darüber nach, Reinigungsarbeiten selber durchzuführen,
sodass unsere Schülerinnen und Schüler
einen Sinn für Sauberkeit und Ordnung ihres Klassenraumes
und ihrer Schule entwickeln und gleichzeitig wird Geld gespart.
Dieses Geld kommt der Schülerschaft zugute,
zum Beispiel durch Spielgeräte für den Schulhof,
die wir uns sonst nicht leisten könnten.
Die Wichtigkeit unserer Elternschaft ist schon unter "Partner - Eltern und Großeltern" dargelegt worden. Wir haben den ursprünglichen Begriff "Elternarbeit" aufgegeben, weil er nach Bearbeitung der Elternschaft klingt. Uns ist aber an Zusammenarbeit gelegen. Gemeinsam wollen wir etwas pädagogisch Sinnvolles bewegen.
Als Ganztagsschule sind uns die Kinder und Jugendlichen
längere Zeit als bisher anvertraut.
Etwa ein Drittel ihrer Tageszeit können sie bei uns verbringen.
Das bedeutet eine besondere Verantwortung für uns, der wir uns gerne stellen.
Allerdings brauchen wir eine konstruktive Begleitung durch die Elternschaft bei der Planung und Durchführung unseres Ganztagesangebotes.
Elternabende liegen in der Verantwortung der Vorsitzenden der Klassenelternschaft. Wir möchten dieses Forum schulisch in Absprache mit den Vorsitzenden (!) gerne nutzen, um pädagogisch wichtige Themen zum Meinungsaustausch anzubieten. Dies scheint ist besonders für die unteren Jahrgänge wichtig zu sein.
Dies soll ein Beispiel sein für gemeinsame Aktivitäten. Für weitere Ideen sind wir dankbar.
Wer hart arbeitet, darf auch Feste feiern. Zu unserer Zusammenarbeit soll auch das gehören!
Wir sind nicht nur uns selbst und unserer Schüler- und Elternschaft Rechenschaft schuldig, sondern auch einer breiteren Öffentlichkeit. Dazu dient uns eine regelmäßige seriöse Öffentlichkeitsarbeit.
Unsere Schienen in die Öffentlichkeit ist zunächst einmal ein über die Schülerschaft oder direkt per Post zugestellter
Elternbrief, in dem die Elternschaft regelmäßig
über schulische Belange informiert wird.
Ein schnell aktualisierbares Medium ist unsere Homepage. Dort werden alle Interessierten schnellstmöglich und
tagesaktuell informiert. Von besonderem Interesse dürfte für die Schülerschaft unser Vertretungsplan sein.
Über unsere eigenen Medien hinaus sind uns die
der Information einer breiteren Öffentlichkeit dienenden
Medien wichtig.
Zu ihnen wollen wir intensiv Kontakt halten.
Als kirchliches Gymnasium wollen wir über gelingendes Christentum diskutieren, aber - und das ist genauso wichtig, vielleicht sogar wichtiger - unseren christlichen Glauben auch praktisch werden lassen.
Christlicher Glaube wird an unserer Schule liturgisch sichtbar
in Andachten, Gebeten und Gottesdiensten.
Sie sind regelmäßiger Bestandteil unseres schulischen Alltages.
Dabei suchen wir durch Beteiligung der Schülerschaft
nach angemessenen Formen.
Gerade in der lutherischen Kirche spielt geistliche Musik eine wesentliche Rolle. Wir wollen dem besonders Rechnung tragen, wissen aber, dass wir dieses Anliegen langsam entwickeln müssen.
Unsere Schule kann als christliche Schule nicht losgelöst gesehen werden vom praktizierten christlichen Glauben vor Ort, also den Kirchengemeinden.
Zu ihnen wollen wir ein konstruktives Verhältnis aufbauen.
Unsere Leitfrage lautet: Was können wir den Gemeinden Gutes tun, was können die Gemeinden uns Gutes tun?
Übrigens haben wir keine Berührängste gegenüber anderen christlichen
Konfessionen und anderen Religionen.
Gespräch und Diskussion können uns nur gegenseitig bereichern.
Fahrten spielen nicht nur in der christlichen Jugendarbeit eine große Rolle. Auch wir wollen regelmäßig geistlich orientierte Fahrten anbieten, die in der Schule vorbereitet werden.
Wir sehen uns verbunden mit den diakonischen Einrichtungen
vor Ort, aber auch zum Beispiel mit den tansanischen Christen.
Der Kirchenkreis Emsland-Bentheim hat eine aktive Partnerschaft
mit einem tansanischen Partner.
Hier sehen wir eine große Chance, unsere Schülerschaft
auf authentische Weise global zu orientieren.
Ein Beispiel: Die Kollekte unseres Eröffnungsgottesdienstes
am 23. August 2008 hilft, eine tansanische christliche Schule
mit Schülerstühlen und -bänken auszurüsten.
Die Rolle der diakonischen Einrichtungen vor Ort für unser schulisches Leben
wird gemeinsam mit unseren Schülern und Schülerinnen und natürlich mit den entsprechenden Einrichtungen entwickelt.
Gute Schule lebt davon, dass sie gemeinsam betrieben wird. Wir brauchen engagierte Partner, die mit uns zusammen das Beste für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen wollen. Auf diesen Konsens bauen und vertrauen wir.
Unsere Schule hat in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover und im Kreis Grafschaft Bentheim starke Partner, die ein Interesse daran haben, dass unsere Schule gut arbeiten kann.
Wir sehen uns nicht als Einzelkämpfer auf weiter Flur,
sondern in Beziehung zu vielen anderen Schulen.
Das gilt nicht nur für weitere Gymnasien, die wie wir das Interesse haben, Schülerinnen und Schüler mit einer guten gymnasialen Bildung auszustatten.
Auch Grundschulen sind für uns wichtige Gesprächspartner
für das Gelingen unseres schulischen Angebotes.
Gleiches gilt für andere Schulen, von denen Schülerinnen und Schüler
zu uns wechseln oder umgekehrt.
Unsere Schullandschaft insgesamt wird erfolgreich sein,
wenn die Schulen gut miteinander kommunizieren können.
Wir können zwar viel, aber wir können nicht alles. Deshalb laden wir externe Anbieter ein, bei uns mit ihrem Know How tätig zu werden. In Gesprächen wird verbindlich abgeklärt, in welcher Weise externe Angebote für unsere Schülerschaft (und manchmal auch für die Elternschaft) sinnvoll sind. Ein Beispiel: Die VHS führt professionelle Kurse in Tastenschreiben durch. Oder: Eine Pastorin bietet eine christliche Pfadfinder-Gruppe an.
Unsere Elternschaft ist uns wichtig.
Eltern sehen wir als tatkräftige und kritisch-solidarische Begleiter.
Vieles lässt sich nicht realisieren,
wenn nicht Mütter und Väter helfen würden.
Und immer wieder kommen wichtige Hinweise und Denkanstöße
aus der Elternschaft.
Dies gilt übrigens auch für die Großeltern.
Hier liegt viel Sachkompetenz bereit,
die ihren Platz zum Beispiel im AG-Angebot finden könnte.
Wenn Oma oder Opa will ...
Ein wünschenswertes Beispiel: Imkerei-AG