Projekt „Herausforderung“: Bundeskongress in Berlin

18. Februar 2019

Erstmals hat am 15./16.02.2019 der Bundeskongress „Herausforderung“ stattgefunden, zu dem sich Vertreterinnen und Vertreter von über 40 Schulen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich der empirischen Schulforschung zusammengefunden haben. Erklärtes Ziel war, einen Überblick über verschiedene Projektansätze zur „Herausforderung“ zu gewinnen und ein Schulnetzwerk zu initiieren bzw. etablieren. Dazu wurde geprüft, wie die Modellversuche der einzelnen Schulen durch die Universitäten empirisch begleitet werden können, um langfristig valide Evaluationsergebnisse zur weiteren Projektentwicklung zu erhalten.

Nachdem am ersten Tag zunächst Erfahrungsberichte ausgetauscht wurden, standen am zweiten Tag unterschiedliche Modelle im Fokus, die derzeit bereits praktisch Umsetzung finden. In diesem Zusammenhang stellten Frau Dr. Obst, Herr Scheele und Herr Hoffmann interessierten Schulen, die in naher Zukunft ebenfalls das Projekt in ihr Schulprogramm integrieren wollen, das Konzept des EGN vor. Im Zentrum stand hierbei die Frage, wie die „Herausforderung“ auch ohne Anbindung an eine nahe Universität und fern großstädtischer Strukturen gelingen kann.

Aufgrund des allgemein großen Interesses ist davon auszugehen, dass sich auch im kommenden Jahr ein Bundeskongress anschließen wird.

Des Weiteren wird das EGN weiterhin mit der Bergischen Universität Wuppertal zusammenarbeiten  und auch in diesem Jahr eine Evaluation des Projektes im Rahmen der HeRiS-Studie durchführen. Diesbezüglich wird das EGN zudem gemeinsam mit der besagten Universität an der 28. EMSE Tagung "Forschung und Praxis auf Augenhöhe" am 4. und 5. April 2019 in Solothurn/Schweiz teilnehmen und zu diesem Thema referieren. Hierbei handelt es sich um ein trinationales Netzwerk zur empiriegestützten Schulentwicklung. Wir dürfen auf Weiteres gespannt sein!

Ansprechpartner

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Elias Hoffmann
Tel.: 05921 30830-0
Fax: 05921 30830-20