EGN bei der Jugendpressekonferenz

04. September 2019

EGN schickt Redakteure der Schülerzeitung zur Schülerpressekonferenz nach Hannover

Schülerzeitungen nehmen im Schulalltag eine ganz besondere Rolle ein. Das weiß auch der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne, der sich bei der zweiten Schülerpressekonferenz von insgesamt 22 Schülerinnen und Schülern aus ganz Niedersachsen auf den Zahn fühlen ließ. Während Tonne wie gewohnt auf dem Podium Platz nahm, füllte sich das Plenum in den Räumen der Landespressekonferenz im Niedersächsischen Landtag mit den Jungredakteuren. Auch das EGN schickte zwei Redakteure der Schülerzeitung nach Hannover, die den Minister mit ihren Fragen konfrontierten. So auch Emma Holboer, die von Tonne wissen wollte, aus welchen Gründen er der SPD beigetreten sei. „Ich mag diese Schülerfragen“, erfreute sich der vierfache Familienvater Tonne und machte klar, dass die zugrundeliegenden Werte der SPD ihn besonders ansprechen. „Er hat immer direkt und klar geantwortet, das hat mir gefallen“, resümierte Emma.

Doch neben persönlichen Fragen brachten die Schülerzeitungsredakteure den Minister auch mit schulpolitischen Fragen ins Schwitzen: Was bringt Digitalisierung in Schulen, wenn viele Gebäude marode sind und zudem Informatiklehrer fehlen? Sollte es einen verpflichtenden Veggieday in Schulen geben, um dem Klimawandel vorzubeugen? Was hält er von den Fridays for Future-Demonstrationen? Wie kann die Berufsorientierung in Schulen weiter ausgebaut werden?

In seinem Eingangsstatement verwies Tonne unter anderem auf die Bedeutung der Demokratiebildung in Schulen. Mit einer neuen Initiative möchte er Schulen in diesem Bereich stärken und Schülerinnen und Schülern mehr Mitbestimmung ermöglichen. Und einen wichtigen Beitrag dazu leisten eben auch die Schülerzeitungen.

ANsprechpartnerin

Carolin Wilde
Carolin Wilde
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