MINT-EC: Sieg beim Regionalwettbewerb Jugend forscht

24. Februar 2026

Ideen entstehen im Kopf – aber Zukunft entsteht, wenn man es ausprobiert!

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist es, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Jugend forscht junior ist die Juniorensparte des Wettbewerbs und richtet sich an alle JungforscherInnen, die im Anmeldejahr nicht älter als 14 Jahre alt sind.

In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto „Maximale Perspektive – Schärft eure Sinne, seid offen für Neues, wagt die maximale Perspektive und zeigt, was möglich ist!“. Es geht darum, größer zu denken, weiter zu blicken und neue Blickwinkel einzunehmen. Perspektive zu wechseln heißt, Bestehendes zu hinterfragen, Grenzen zu verschieben und mutig neue Wege zu gehen. Genau das machen die Jungforscherinnen und Jungforscher im Wettbewerb.

82 Projekte sind insgesamt beim Regionalwettbewerb in Lingen am 19.02. und 20.02.2026 angetreten. In Zahlen waren 161 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 22 Schulen aus der Grafschaft, dem Emsland, dem Raum Osnabrück und dem Landkreis Cloppenburg beim Wettbewerb aktiv.  

Tarje Schwering und Anton Schulte nahmen mit ihrem Projekt „Saatpapier – aus Müll wird Leben“ in diesem Jahr am Wettbewerb in der Sparte Jugend forscht junior teil. Ihre Projektidee ist aus dem Schulalltag entstanden: Beim Verkauf von belegten Brötchen, Laugenstangen oder Cookies im Schülercafé werden die Lebensmittel auf eine Serviette gelegt. Dadurch kommt es vor, dass diese Servietten leider nicht immer vernünftig im Mülleimer entsorgt werden, sondern auf dem Schulgelände auch in der Umwelt herumliegen. Deswegen sind die beiden auf die Idee gekommen, als Alternative ein umweltfreundliches, eigenes Papier herstellen. Dies haben sie umgesetzt, indem sie durch Recycling aus Eierkartons und Kartonpappe neues Papier hergestellt und dieses mit Blumensamen versehen haben. Es ist nützlich für die Schule und die Umwelt, weil das Papier nicht einfach herumrumliegt, sondern verrottet und daraus neue Blumen wachsen.

Für diese hervorragende Idee erreichten sie den 1. Platz und damit den Regionalsieg in der Kategorie Biologie. Dadurch haben sich die beiden beim Landeswettbewerb qualifiziert, der vom 09.04. bis 11.04.2026 in Einbeck stattfindet. Eine bemerkenswerte Leistung! Herzlichen Glückwunsch!

Von der Jury erhielten sie die folgende, wertschätzende Laudatio:
Mit eurem Projekt zum Saatpapier habt ihr eindrucksvoll gezeigt, wie Nachhaltigkeit ganz praktisch umgesetzt werden kann. Aus alten Eierkartons und Pappe habt ihr eigene Servietten hergestellt und diese mit Samen versehen – eine kreative Idee, die nicht nur Ressourcen schont, sondern vor allem einen Beitrag zur Förderung von Biodiversität leistet. Ihr habt deutlich gemacht, wie sich ökologische Verantwortung mit alltagstauglichen Lösungen verbinden lässt. Besonders überzeugt haben eure strukturierte, wissenschaftliche Arbeitsweise und eure fachlich sichere Präsentation. Eine durchdachte und zukunftsrelevante Arbeit!

Ansprechpartnerin

Lara Stroot
Tel.: 05921 308300
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